Home und Aktuelles
Schule
Schüleraktivitäten
Förderung
Diagnostik
Unterricht / Fächer
Projekte
Elternarbeit
Kooperationen
Fortbildungen
Impressum
Sitemap


Herzlich Willkommen auf der Homepage der

Ruth-Cohn-Schule

 

„Die Integration aller Ebenen als Ziel schulischer Arbeit.“

So lautet das Leitmotiv unserer Arbeit. Damit verbunden ist ein Menschenbild, eine Vorgehensweise und eine Zielsetzung.

Das Menschenbild leitet sich von der Vorstellung ab, dass jeder Mensch bildungs- und entwicklungsfähig ist.

 

Wir haben ab sofort eine neue Telefon- und Faxnummer!

Ruth-Cohn-Schule: 02931-945850
Claudia Brozio: 02931-945851
FAX: 02931-945852
 

 
Unterwegs in die Zukunft (Jubiläum des PAD)

In diesem Jahr feiert der PAD (Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz) sein 60jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass findet am 22./23. November eine PAD-Fachtagung in Bonn statt unter dem Titel: Unterwegs in die Zukunft.

Die Schulleiterin Claudia Brozio nimmt auf Einladung des Generalsekretärs der Kultusministerkonferenz Udo Michallik als schulische Vertreterin an der Podiumsdiskussion teil. Weitere Diskussionsteilnehmer sind  Dr. Hans-Ulrich Seidt (Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amts), Adam Pokorny (EU-Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur), Prof. Joachim Rogall (Robert Bosch Stiftung, Bereichsdirektor „Völkerverständigung, Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China“), Udo Michallik (Generalsekretär der Kultusministerkonferenz).

Diese Möglichkeit zur Teilnahme schärft das europäische Profil der Schule. Dazu gehören neben der Teilnahme an COMENIUS-Projekten auch die an Studienbesuchen durch die Schulleitung.

Zuletzt bearbeitet am Dienstag, den 13.11.12

 


 Schulentlassung, die 2te!  

Am 22.06.2012 wurde der zweite Jahrgang in Klasse 10 von der Ruth-Cohn-Schule entlassen. Die Schüler haben intensiv an ihrem Förderbedarf und an ihren Schulleistungen gearbeitet.
Wir freuen uns über die hervorragende Entwicklung, die jeder einzelne durchlaufen hat. 
Vier Schüler haben die Schule mit dem Abschlusszeugnis im Bildungsgang Lernen verlassen.
Sechs Schüler haben den 10-A-Abschluss der Hauptschule erreicht.

Abschlussrede des Schülersprechers:

  

Liebe Schüler, Eltern und Lehrer,

ich begrüße Sie herzlich  zu diesem bedeutenden Augenblick.
Wir haben alle schon viele Jahre auf diesen Tag gewartet, an dem  wir unseren Abschluss endlich in der Tasche haben.

Es war zwar nicht immer leicht für die Lehrer und für uns, doch jetzt haben wir Schüler es endlich geschafft.

Zehn Jahre haben wir gespannt drauf gewartet, dass dieser Tag einmal kommt, und es ist ein komisches Gefühl, wenn ich oder wir wissen, dass es heute unser letzter Tag an dieser Schule hier sein wird, auch wenn es manche nicht recht zugeben wollen.

Höhen und Tiefen gab es bei jedem in der Schullaufbahn doch wir haben durchgehalten und es verdient geschafft.

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen hier heute versammelten Lehrern bedanken, dass sie nie die Hoffnung aufgegeben haben auch wenn die Situationen manchmal brenzlig waren.

Doch ganz besonders möchte ich meiner Direktorin Claudia Brozio und den Lehrern Thomas Bohé, Verena Hachmann, Andreas Würflinger, Christian Mayer und Julia Brauckmann danken, denn durch sie wurde der Schultag auf jeden Fall deutlich angenehmer und entspannter.

Es gibt zwar noch viel zu sagen was uns betrifft doch ich möchte euch nicht langweilen. Daher gratuliere ich heute allen anwesenden Schülern der Ruth-Cohn-Schule, dass sie ihren Abschluss wohlverdient errungen haben.

Ich wünsche euch allen eine gute und erfreuliche Zukunft mit vielen positiven Momenten.

Zuletzt bearbeitet am Dienstag, den 13.11.12

 


Studienbesuch der Schulleiterin in Norwegen

Vom 06.-11-05.2012 nahm die Schulleiterin Claudia Brozio an einem study visit in Haugesund in Norwegen teil. Titel dieses Studienbesuches war „Improving informed student choices through collaboration of schools and enterprises“.

Die Antragstellung für die Teilnahme erfolgte im Rahmen des Programms „Lebenslanges Lernen“ bei der cedefop, einer Institution der EU. Arbeitssprache während dieses Treffens war Englisch. 16 Teilnehmer aus 14 europäischen Staaten hatten sich über Wochen auf dieses Treffen vorbereitet. Neben dem Erarbeiten von Vorabinformationen zum Bildungssystem Norwegens, zur Region und zu Kooperationsformen zwischen Schulen und Unternehmen, mussten alle Teilnehmer Vorträge und Informationsmaterial für alle anderen Teilnehmer vorbereiten.

Während des Treffens wurden zahlreiche Schulen, Verwaltungsinstitutionen und Betriebe in der Region besucht. Nach diesen vielfältigen Eindrücken wurden die Erfahrungen diskutiert und im Gruppenbericht zusammengefasst.

Besonders beeindruckend war, dass das Grundverständnis, dass jedes Kind und jeder Jugendliche Anspruch auf eine individuelle Förderung hat, in den Schulen in intensiver Kooperation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern und unter Einbindung von Jugendhilfe, Gesundheitssystem und Firmen umgesetzt wird. Für Schüler mit besonderem Förderbedarf (vergleichbar dem sonderpädagogischen Förderbedarf an der Ruth-Cohn-Schule) gibt es sogenannte Alternative Schulen, Förderschulen, die eine sehr hohe Akzeptanz, sehr gute vernetzte Arbeit und sehr gute Vermittlungschancen in Kooperation mit Betrieben haben. Die Schüler arbeiten an den Schulen in Schülerfirmen z.B. im Bootsbau und bei der Errichtung von Gebäuden und erhalten zusätzlich intensiven, individualisierten Unterricht. Die Anzahl der Schüler, die an solchen Schulen unterrichtet werden, ist vergleichbar mit der Anzahl von Schülern an Förderschulen mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in NRW.

Inklusion wird in diesem Schulsystem als Ansatz verstanden, eine Einbindung in Berufstätigkeit und die damit verbundene Teilhabe an gesellschaftlichem Leben auf Dauer zu ermöglichen. Wenn das mit den Mitteln der Regelschule nicht zu erreichen ist, muss für die Schüler eine Schulform geschaffen werden, die den Schülern die Grundvoraussetzungen durch eine intensive Förderung zukünftig ermöglichen kann.

Zuletzt bearbeitet am Dienstag, den 13.11.12

 


Symposium an der Ruth-Cohn-Schule am 24.05.2012

Als Abschluss des COMENIUS-Projekts SCRIPT fand an der Ruth-Cohn-Schule ein gemeinsames Symposium statt. Die teilnehmenden Schulen aus Italien, Belgien, Großbritannien und Deutschland stellten ihre Arbeit aus den zwei Jahren Projektzeit vor.

Als Gäste waren Vertreter aller Schulen in Arnsberg geladen, Kooperationspartner, Politiker, Vertreter aus Schulaufsicht und Verwaltung, Vertreter der Kammern und der Bundesagentur für Arbeit. Eltern und Schüler waren eingeladen, sich über die Arbeit im Projekt zu informieren. Das Berufskolleg Berliner Platz und das Berufskolleg am Eichholz stellten ihre Arbeit an eigens mitgebrachten Infoständen vor, ebenso informierten die Bundesagentur für Arbeit und die Handwerkskammer über ihr Angebot.

Das Catering während der Veranstaltung haben Schüler des Berufskollegs am Eichholz und Schüler der Schülerfirma „Fresh Food“ der Ruth-Cohn-Schule übernommen.

Der rege Austausch unter den Gästen, die Fachgespräche und auch die informellen Kontakte haben deutlich gemacht, welch große Bedeutung die Teilnahme an Projekten für die Schule hat.

Rede des Schülerspreches im Rahmen des Symposiums:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Schülersprecher der Ruth-Cohn-Schule möchte ich Ihnen aus meiner Sichtweise gerne ein paar Rückmeldungen zum Bereich Berufsorientierung und Perspektiven für uns Schüler geben.

Die öffentliche Wahrnehmung unserer Schule war anfangs nicht sehr gut weil halt alle den schlechten Blick auf Förderschulen nur kannten.
Doch unsere Schule hat die Sichtweise in vieler Hinsicht verbessert durch Projekte und Auszeichnungen.

Viele Leute haben auch unsere Leistungsfähigkeit falsch eingeschätzt und gesagt: die von der Förderschule können doch eh nix und kriegen nix auf die Kette.
Es hat sich aber später rausgestellt, dass viele von uns so viel leisten können wie andere Schüler die eine Hauptschule oder eine Realschule besuchen.

Die Ruth-Cohn-Schule setzt auch viel Energie ein, um Schülern zu helfen sich positiv zu entwickeln.
So haben wir zum Beispiel den SCHULENTWICKLUNGS PREIS bekommen.
Bei der Preisverleihung in Düsseldorf war ich dabei und habe festgestellt, dass von den hunderten von Leuten ich der einzige Schüler war.
Für unsere Schule ist es aber selbstverständlich, Schüler bei solchen Veranstaltungen teilnehmen zu lassen.
Preisverleihungen und Auftritte in der Öffentlichkeit wirken sich immer positiv auf unsere Chancen als Schüler aus, denn so können wir zeigen, zu was wir in der Lage sind.

Was tut die Schule im Rahmen Berufsorientierung?
Was ich dazu als erstes sagen kann ist, dass unsere Schule dort einen wichtigen Schwerpunkt hat. 
Das wird auch bestätigt, denn wir haben z.B. das Berufwahlsiegel verliehen bekommen.
Worauf wir persönlich sehr stolz sind.

Uns wird eine große Vielfalt an Projekten wie die Arbeit in Schülerfirmen, ProBe, BOC (Berufsorientierungscamp) angeboten.
Manche unserer Projekte werden auch durch unsere Senioren als Partner begleitet.

Was ich aber ganz speziell am besten fand ist, dass wir Schüler in der neunten Klasse zwei Betriebspraktika absolvieren durften, wo wir uns die Betriebe selbst ausgesucht haben.
Es ging drei Wochen.
In dieser Zeit haben sich durch die praktischen Erfahrungen aber für fast alle Schüler noch weitere Fragen ergeben.
Schüler, die dann noch weitere Fragen haben, die können sich an unseren StuBo wenden oder an unsere Lehrkräfte, denn dort bekommen wir auch noch mal eine große Vielfalt an Hilfestellungen geboten.

Unsere Schule bemüht sich sehr, Vorurteile aus dem Weg zu räumen und in einem positiven Vergleich mit anderen Schulen dazustehen. 
Dazu dient auch die Teilnahme an Wettbewerben und Projekten wie SCRIPT.
Den Schulentwicklungspreis und das Berufswahl Siegel habe ich bereits erwähnt.
Beim Deutschen Präventionspreis und beim Deutschen Schulpreis gehört die Schule auch zu den besten 50 in Deutschland.
Und ganz aktuell haben wir eine Auszeichnung für Jungenförderung durch die Friedrich und Charlotte Merz Stiftung beim Arnsberger Schulpreis bekommen.

Eine besondere Bedeutung hatte im letzten Jahr das Projekt Para Ninos im Zusammenhang mit sozialgenial.
Auch da hat die Volksbank, speziell Herr Schulte, das Engagement ausgezeichnet.
Mit Herrn Runde von der Sparkasse haben wir uns nach der Teilnahme an Arnsbergs Helden mehrfach getroffen.
Auch persönliche Kontakte können eine Auszeichnung sein.

Die Sichtweise der Schüler bezogen auf die Auszeichnungen ist sehr positiv, denn es ist ja auch ein tolles Feedback für uns Schüler wenn wir mitbekommen, dass unsere Schule sich bestens für die berufliche Zukunft der Schüler engagiert.
Und es ist gut zu wissen, dass Leute sich für uns positiv interessieren.

Welche Chance bietet sich mir durch diese Rede?:
Ich kann meine Sichtweise und meine Meinung zu der Schule präsentieren.
Wie ich über die Möglichkeiten denke, die uns geboten werden.
Es ist auch wichtig, dass die Lehrer auch mal eine Einschätzung von uns Schülern in Bezug auf die verschiedenen Angebote und Projekte bekommen.
Was ich auch kann, ist die Sichtweise der anderen Schüler wieder zu geben, denn alle sind gleich begeistert darüber was die Schule alles für uns Schüler leistet, wie sie sich für uns einsetzt.

Wenn man sich das mal alles vorstellt, was andere Schulen für ihre Schüler machen, dann ist das zwar auch eine Menge aber nicht mehr als was unsere Schule für uns tut.
Ich kann Leute auf mich aufmerksam machen dadurch, dass ich hier an der Schule gelernt habe, mich klar und deutlich zu äußern und meine Meinung konkret und verständlich darzustellen.
Man merkt es zwar als Außenstehender  nicht, aber hier ist jeder Schüler genau gleich viel wert, was ich persönlich ganz wichtig finde.
Ich habe als Schülersprecher ein Amt und sehe es als meine Aufgabe, mich für Schüler einzusetzen. 

Typisch für unsere Schule ist, dass es ein sehr enges Verhältnis von Lehrern zu Schülern und von Schülern zu Lehrern gibt.
Man könnte oft denken, dass wir wie beste Freunde auf andere wirken, doch man muss sich ja gut mit den Lehrern verstehen sonst macht der Unterricht ja keinen Spaß.
Wenn es Probleme gibt, weil man den Lehrer nicht mag, kann es ja passieren, dass man nicht will, dass der Lehrer einem was erklärt oder hilft, obwohl er es könnte.
Dann spielen die Com-Scouts auch eine wichtige Rolle.
Die Com-Scouts haben bei uns an der Schule z.B. auch die Aufgabe zwischen Schülern und  Lehrern zu vermitteln genauso wie von Schüler zu Schüler.
Sie sind auch bei Streitsituationen die ersten die zu der Klärung beitragen oder eine Lösung suchen und finden.
Da werden ganz praktisch soziale Kompetenzen trainiert.

Wenn Sie noch mehr wissen möchten, stehe ich Ihnen im Anschluss für Fragen gerne zur Verfügung.

Zueletzt bearbeitet am Dienstag, den 13.11.2012

 


Artikel über die Schule im PAD aktuell 

 

Der PAD (Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz) gibt vierteljährlich in Textform und als pdf-Datei Informationen zum europäischen und internationalen Austausch im Schulbereich heraus. In der aktuellen Ausgabe findet sich ein Bericht über die COMENIUS-Arbeit der Ruth-Cohn-Schule.

Wichtige Informationen zur Arbeit des PAD, die aktuellen Newsletter und Berichte über internationale Aktivitäten und Möglichkeiten finden sich immer unter:

http://www.kmk-pad.org/ 

Hier die pdf-Ausgabe der PAD aktuell vom Oktober 2012

Zueletzt bearbeitet am Dienstag, den 13.11.2012

 


Weiterentwicklung durch qualitativ hochwertige Fortbildungen

Für die Weiterentwicklung eines Kollegiums stellen Fortbildungen eine zentrale Ressource dar.  Für alle Kolleginnen und Kollegen gibt es die Möglichkeit, sich weiterzubilden und somit erweiterte Qualifikationen zu erwerben.

Über den Zeitraum von 1 ½ Jahren hat die Kollegin Julia Brauckmann an der Qualifikation „Multiplikatorenausbildung Nachhaltige Schülerfirmen“ teilgenommen. Diese Qualifikation wirkt sich aktuell bereits in Weiterentwicklungen im L-Bereich aus und wird in zentrale Weiterentwicklungen der Schule einfließen. Außerdem wird aktuell geprüft, wie diese Kompetenz in weiterreichende Angebote der Schule einfließen kann. Nähere Informationen unter http://www.nachhaltige-schuelerfirmen.de/

Außerdem nehmen aktuell  drei Kollegen an einer Qualifikation als StuBo teil http://www.partner-fuer-schule.nrw.de/dev/t3/stubo/stubo-koordinatoren.html  Wir werden mit dieser Weiterqualifikation unsere Schwerpunktsetzung im Bereich Berufsorientierung ausbauen.

Die Schulleiterin Claudia Brozio hat im Rahmen des Fortbildungsangebots der EU für Fachleute in Bereich der Berufsbildung an einem Fortbildungsseminar in Norwegen teilgenommen. Ein Bericht dazu ist zeitnah unter http://www.cedefop.europa.eu Studyvisit 143 einzusehen. Als Ergebnis dieses Studienbesuchs werden Netzwerke auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene weiter entwickelt.

Nach den Sommerferien werden zwei Kollegen am 4.Münsterschen Bildungskongress um Thema »Giftedness Across the Lifespan – Begabungsförderung von der frühen Kindheit bis ins Alter« teilnehmen.

Im November findet erneut das Exzellenzforum des Deutschen Schulpreises in Bad Boll statt. Zwei Kolleginnen sind für diese Veranstaltung angemeldet. http://schulpreis.bosch-stiftung.de/content/language1/html/index.asp

Außerdem plant die Schule für das kommende Schuljahr eine Fortbildung für alle Kollegen in Kooperativer Beratung. Vor allem für den Bereich der Zusammenarbeit mit anderen Kollegien und Eltern erhoffen wir uns Anregung und Unterstützung von dieser Fortbildung.

Zuletzt bearbeitet am Dienstag, den 13.11.12

 

 

Top
Förderschule Sek I des HSK, Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung | schulleitung@ruth-cohn-schule.de